Tauchen lernen


 

 

 

 

an der Costa Blanca

 

 


 

Die Costa Blanca und die Marina Alta

Costa Blanca (span. Weiße Küste) bezeichnet die Küste in der spanischen Provinz Alicante, genauer vom Cabo de la Nao bis zum Cabo de Palos östlich von Cartagena, Provinz Murcia.

Ihren Namen verdankt die Küste einerseits den traditionell weiß gestrichenen Häusern, andererseits aber auch den starken Lichtverhältnissen, die den Sand weiß überstrahlt erscheinen lassen. Dieser Gegensatz zwischen blauem Meer und weißer Küste wird auch dargestellt in der blau-weißen Flagge der Provinz Alicante ("Stadt des Lichts"), zu der die Costa Blanca gehört. Sie wird deshalb manchmal auch als "Golf von Alicante" bezeichnet. Im Süden schließt sich die Costa Calida an, das Mar Menor wird je nach Quelle zu beiden Küsten gerechnet.

Zu den bekanntesten Ausflugszielen zählen die Freizeitparks Terra Mítica, Mundo Mar, Terra Natura und auch der Safari-Park in Vergel, wo man zum Beispiel mit Seelöwen schwimmen und tauchen kann. Mehr dazu hier. In Valencia gibt es die "Ciutat de les Arts y Ciencies", die Stadt der Künste und Wissenschaften, ein futuristisches Projekt mit einem Wissenschaftsmuseum, Planetarium und Wasserpark. Im angeschlossenen Kunstpalast werden Theaterstücke, Konzerte und Opern aufgeführt.

Sicherlich sehenswert sind auch die kleinen Dörfer im Hinterland. Viele der Dörfer haben sich noch ihren spanischen Ursprung erhalten, andere Dörfer, die näher zur Küste liegen, sind von Feriensiedlungen und Luxusapartments nicht verschont geblieben. Trotzdem sind besonders die Dörfer Jalon, Lliber, Alcalali, Parcent, Murla, Castell de Castels, Guadalest und viele andere einen Besuch wert.

Bei einem Besuch an der weißen Küste kann sich jeder Besucher in Touristikinformationsbüros, die in jedem größeren Ort leicht zu finden sind, über das Hinterland und diverse Ausflugsmöglichkeiten erkundigen. In den Bergen von Jalon, in Les Murtes, gibt es ein deutschgeführtes Eselsgestüt, das sich für die Rettung und Erhaltung der vom Aussterben bedrohten andalusischen Riesenesel bemüht. Ein kommerzielles Interesse lässt sich jedoch auch hier bei den Betreibern nicht ausschließen.

Das Dorf Jalon, oder Xaló, in valencianischer Dialektsprache, ist bekannt für seine Weine, Rosinen und Mandelprodukte, sowie für seine "Embutidos", luftgetrocknete Wurstsorten. Jeden Samstagsvormittag findet ein riesiger internationaler Flohmarkt statt, wo an die vorwiegend ältere Käuferschaft allerlei Billigkram verkauft wird. Den Erzählungen nach muss bei den Anfängen des Flohmarktes von Jalón ein Madrilene ein sehr kostbares Bild für wenig Geld gekauft haben. Seit dieser Berichterstattung, welche sich in ganz Spanien wie ein Lauffeuer verbreitet hat, wächst dieser Flohmarkt immer weiter.

 

Marina Alta ist eine spanische Comarca, ein Landkreis. Sie liegt in der Provinz Alicante, in der Region Valencia. Die Hauptstadt der Marina Alta ist Denia.

Die Marina Alta liegt ganz im Norden der Provinz Alicante an der Costa Blanca. Sie reicht von Denia über Javea bis Calpe. Sowohl das Meer, als auch die Berge prägen die Landschaft. Es gibt zahlreiche Felsen, Hügel und Steine. Der bekannteste ist der Peñón de Ifach in Calpe, es gibt aber auch andere Felsen wie der Cabo de San Antonio (zwischen Denia und Javea), der Cabo de San Martín (bei Javea) und der Cabo de la Nao(bei Benitatxell). Zu den bekanntesten Bergketten zählen die Sierra de Bernia und der Montgó, zu dessen Füßen Denia liegt.

 

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